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Aktien kaufen: Einfache Schritt-für-Schritt-ANleitung für Österreich

Erfahren Sie in dem folgenden Leitfaden, wie und wo Sie auf sichere Art Aktien kaufen & verkaufen können und was es dabei zu beachten gibt.

Aktien kaufen in 4 einfachen Schritten

  1. Aktiendepot eröffnen: Der Fokus sollte hier auf einfacher Bedienung und den Gebühren liegen. Achten Sie darauf, dass der Broker für Österreich geeignet ist.
  2. Aktienauswahl: Wählen Sie Aktien von starken, marktbeständigen Unternehmen aus.
  3. Anzahl der Aktien: Dieser Punkt ist abhängig von Ihrem Budget sowie Anlagestrategie.
  4. Aktien kaufen & Richtigen Orderzusatz wählen: Für die meisten Fälle empfiehlt sich die "Limit Order".
Bonus: Die besten Tipps zum Thema Aktien kaufen für Anfänger

Nachfolgend lernen Sie alle Details zu den oben genannten Punkten kennen, um für den Handel mit Aktien vollständig gerüstet zu sein!

Schritt 1: Aktiendepot eröffnen

Vorbei sind die Zeiten, in denen man noch zur Börse fahren musste, um Aktien kaufen zu können. Die heutzutage einfachste Art Aktien zu handeln, ist über ein sogenanntes Aktiendepot bei einem Online Broker. Dieses kann mittlerweile innerhalb weniger Minuten kostenlos online eröffnet und in aller Regel auch sofort genutzt werden.

Welches Aktiendepot eignet sich zum Aktien kaufen?

Einer der beliebtesten Broker in Österreich, bei dem Sie Aktien kaufen & verkaufen können, ist unser aktueller Testsieger: Das Aktiendepot der DADAT Bank. Um mit dem Aktienhandel zu beginnen, füllen Sie ein kurzes Anmeldeformular aus, verifizieren sich über ein Video-Ident-Verfahren über Ihr Smartphone und können sich kurz darauf bereits in Ihren Account einloggen.

Der in Österreich ansässige Broker bietet eine breite Auswahl verschiedenen Finanzprodukte, eine Einlagensicherung von € 100.000, verschiedene Orderarten, raschen Support und führt die Gewinnsteuer Ihrer gehandelten Aktien, im Gegensatz zu Brokern aus dem Ausland, völlig automatisch ab.

Erst kürzlich wurde DADAT von der Gesellschaft für Verbrauchersstudien zum Testsieger gekürt und ist somit auch offiziell eine der besten und sichersten Anlaufstellen in Österreich um Aktien zu handeln!

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Natürlich können Sie auch jederzeit einen Blick in unseren Aktiendepot-Vergleich & Test werfen, in dem wir weitere für Österreich geeignete Aktiendepots vorstellen. Ist die Anmeldung bei einem Broker Ihrer Wahl abgeschlossen, geht es auch schon weiter zum nächsten Schritt!

Schritt 2: Aktien wählen

Sobald das Depot eröffnet ist, kann es auch schon direkt in den Aktienhandel gehen! Doch welche Aktien sollten Sie überhaupt kaufen?

Lassen Sie sich an dieser Stelle nicht überfordern: Das Kaufen der richtigen Aktie kann bei der Anzahl der verschiedenen Unternehmen schon mal zur Herausforderung werden. Wo also beginnen, um die Übersicht nicht zu verlieren?

  • Ein guter Start sind die Unternehmen, die man bereits kennt: Wer hat Ihren Computer hergestellt? Wer steckt hinter Ihren Lieblings-Lebensmitteln? Wo kaufen Sie gerne online ein? Diese und ähnliche Fragen sorgen dafür, dass Sie sich zu Beginn auf ein paar wenige Aktien beschränken. Notieren Sie sich 4-5 Namen und schauen Sie einfach mal nach, ob man von diesen Unternehmen Aktien kaufen kann.
  • Unterliegen Sie gleichzeitg aber nicht dem sogannten „Local Bias„. Dies bedeutet, dass Sie bestimmte Aktien nicht deshalb kaufen sollten, weil Sie die Unternehmen dahinter kennen oder diese aus einem bestimmten Land wie zum Beispiel Österreich kommt. Diese Dinge machen eine Aktie nicht automatisch gut. Hinterfragen Sie Ihre Entscheidungen immer auch kritisch!
  • Wenn Ihnenn keine Namen einfallen, fangen Sie mit den fünf größten börsennotierten Unternehmen dieser Welt an: Apple, Amazon, Alphabet (Google), Facebook, Microsoft.
  • Beachten Sie, dass der Preis einer Aktie grundsätzlich nichts darüber aussagt, ob diese teuer oder günstig ist. So kann eine Aktie für € 1.500 das Stück sehr günstig und eine andere für € 3,70 sehr teuer sein.

Kaufen Sie niemals eine Aktie nur aufgrund von Zahlen. Kaufen Sie die Aktie, weil Sie vom Unternehmen überzeugt sind und langfristig daran glauben! Dazu gehört auch ein Background-Check zum Management-Team, was einer der wichtigtsen Punkte überhaupt ist, jedoch gerne übersehen wird. Schauen Sie auf die öffentlichen (Social Media)-Profile des CEOs und anderen Managern. Was haben Sie für einen Eindruck? Entspricht die Denkweise auch Ihrer Philosophie? Sie sollten keine Aktien eines Unternehmens kaufen, wenn Sie das Management nicht anspricht.

Sobald Sie ein paar Aktien ausgewählt haben, sollten Sie sich mit diesen näher beschäftigen:

Investors Relations

Jedes Unternehmen an der Börse hat auf der Webseite einen Punkt namens "Investors Relations". Hier finden Sie alle Daten, Fakten & Ereignisse, die Sie als Investor betreffen.

Geschäftsbericht lesen

Lesen Sie den Geschäftsbericht, um zu erfahren, wie das Unternehmen finanziell aufgestellt ist. Aber auch, was gut und was schlecht lief im aktuellen Geschäftsjahr.

Nachrichten verfolgen

Verfolgen Sie Nachrichten des börsennotierten Unternehmens. Diese geben einen aktuellen Überblick und sind oft um Expertmeinungen und Analysen ergänzt.

Schritt 3: Aktienanzahl festlegen

Wenn Sie sich entschieden haben, eine bestimmte Aktie zu kaufen, legen Sie die Stückwahl fest. Machen Sie sich hier allerdings keinen Druck, eine bestimmte Anzahl an Aktien kaufen zu müssen. Ganz im Gegenteil: Fangen Sie ruhig klein an, damit Sie ein Gefühl dafür bekommen, wie es ist, in den Aktienhandel einzusteigen. Viele Anleger beginnen mit 1-3 Aktien. Das ist gar nicht ungewöhnlich und kann, je nach Titel, auch bereits viel Geld sein.

Wie viele Aktien Sie kaufen, hängt natürlich auch maßgeblich von Ihrem Budget sowie der sogenannten Asset Allocation ab.

Was ist eine Asset Allocation?

Die deutsche Übersetzung dafür wäre „Anlageallokation“. Oder einfacher ausgedrückt: Der aus der Vermögenverwaltung stammende Begriff beschreibt, welche Anteile Ihres Vermögens Sie in welcher Anlageklasse halten. 

Angenommen, Sie haben sich vorgenommen, € 5.000 anzulegen. Jetzt könnten Sie natürlich für diesen Betrag Aktien an einer Börse kaufen. Im Sinne einer Risikominimierung wäre es allerdings besser, wenn Sie diesen Betrag auf verschiedene Anlageklassen („Assets“) aufteilen. Beispielsweise 30% in Aktien, 20% in Gold, 20% in Anleihen, 20% in Rohstoffe und 10% in Immobilien.

Schritt 4: Orderzusatz wählen & Aktien kaufen

An der Börse aber genauso bei Ihrem Online Broker arbeitet man mit sogenannten Orderzusätzen. Mindestens ein Zusatz ist zwingend notwendig, damit das System weiß, zu welchen Konditionen Sie eine kaufen oder verkaufen möchten. Sier verstehen nur Bahnhof? Kein Problem, wir stellen Ihnen die wichtigsten zwei Orderarten vor, die beim Aktien kaufen & verkaufen verwendet werden:

Orderzusatz
Beschreibung
Limit Order
Wenn Sie sich nur eine einzige Orderart merken möchten, dann lassen Sie es die Limit Order sein. Damit sagen Sie dem System, dass Sie eine Aktie zu einem bestimmten Limit kaufen oder verkaufen möchten. Unterschreitet oder überschreitet (je nachdem ob Sie die Aktie kaufen oder verkaufen) der Preis Aktie das Limit, wird die Order nicht ausgeführt.

Beispiel: Sie würden für eine Aktie, welche aktuell € 51,00 kostet, für maximal € 53,00 kaufen. Somit würden Sie eine Limit Order für € 53,00 aufgeben. Ihr Broker wird die Bestellung nun zum nächstbesten Preis ausführen, aber niemals für über € 53,00. Dies macht den Orderzusatz besonders sicher. Das Gleiche gilt auch für das Verkaufen von Aktien: Mit einer Limit Order werden Ihre Titel unter einer bestimmten Schwelle nicht verkauft.

Market Order
Die Market Order wird immer dann verwendet, wenn es besonders schnell gehen muss: Ihre Aktien-Order wird zum nächstbesten Preis ausgeführt.
Grundsätzlich spricht bei Aktien mit hohem Handelsvolumen nicht viel gegen eine Market Order. Ihre Aktien werden so schnell und um den aktuellen Marktpreis herum gekauft bzw. verkauft.
Gefährlich kann es vor allem bei stark volatilen Aktien werden, da die Aktien-Order so zu einem möglicherweise ungünstigen Kurs ausgeführt wird.

Natürlich können beim Aktien kaufen noch eine Reihe anderer und sehr viel komplexerer Orderzusätze verwendet werden. Diese hier aufzuzählen würde allerdings den Rahmen sprengen und wäre auch wenig hilfreich für jene, die neu in der Materie sind. Mit den genannten Orderarten ist man vor allem zu Beginn bereits gut dabei und hat alles was man braucht!

Wenn Sie es bis daher geschafft und Aktien gekauft haben, können Sie sich nun zum Kreis der Investoren zählen! Glückwunsch!

Sollten Sie noch Fragen haben oder Ihnen etwas unklar sein, zögern Sie bitte nicht, uns eine kurze Nachricht in den Kommentaren zu hinterlassen. Ansonsten möchten wir Ihnen im folgenden noch ein paar grundsätzliche Tipps zum Thema Aktien kaufen mit auf den Weg geben.

Aktien kaufen: Tipps für Anfänger

Kaufen Sie KEINE Penny-Stocks

Penny-Stocks sind Aktien, deren Preis pro Stück in Europa unter € 1,00 und in den USA unter $ 5,00 liegt. Der günstige Preis ist hier oft verlockend: So können Sie manchmal schon für € 100 mehrere tausend Stück einer Aktie kaufen. Doch warum ist dies keine gute Idee? Nun, dabei handelt es sich oft um Unternehmen, welche kurz vor einem Insolvenzverfahren stehen und mit hoher Wahrscheinchlichkeit bald vom Markt veschwinden und die Aktie anschließend gegen Null gehen wird. Auch gibt es bei Penny-Stocks in der Regel wenig Handelsvolumen, sodass Sie unter Umständen Mühe haben werden, eine größere Stückzahl der Aktien zu kaufen bzw. auch wieder zu verkaufen.

Aktien sind Langzeitinvestments

Es ist völlig normal, dass Sie leichte Zweifel an Ihrem Aktien-Investment bekommen, sobald es mal runter geht. Machen Sie sich aber bewusst: Sie sollten Aktien auf lange Sicht kaufen und für mindestens fünf Jahre nicht auf das investierte Geld angewiesen sein. An der Börse gibt es ein ständiges Auf und Ab – So auch bei Ihren Aktien. Dazu gibt es übrigens ein gutes Sprichwort: „Wer die Aktien nicht hat wenn sie fallen, hat sie auch nicht wenn sie steigen“. Überlegen Sie, ob der Grund für einen aktuellen Kursabsturz etwas an Ihrer grundsätzlichen Meinung über das Unternehmen ändert. Falls nicht, lehnen Sie sich zurück und schauen Sie am besten erst in mehreren Monaten wieder in Ihr Depot.

Blicken Sie hinter das Rauschen

Dieser Punkt schließt in gewisser Weise an den vorhergehenden an. Sie werden bemerken, dass es zu einer bestimmten Aktie immer unendlich viele Meinungen gibt. Und zwar in alle Richtungen: Positiv, neutral und negativ. Wenn Sie eine Aktie kaufen möchten, kann dies schon mal verwirrend sein und verunsichern. Versuchen Sie, hinter das Rauschen zu sehen: In den allermeisten Fällen werden kleinere Turbulenzen eines Unternehmens von Medien völlig überbewertet und zu viel Beachtung geschenkt. Bleiben Sie in so einem Fall ruhig, schenken Sie reißerischen Nachrichtenmeldungen keine Beachtung und sehen Sie immer die langfristige Vision des Unternehmens, dessen Aktien Sie gekauft haben.

Aktienhandel ist Emotional

Wenn Sie beginnen, in Aktien zu investieren, werden Sie bald merken, dass dies eine höchst emotionale Angelegenheit ist. So geht es aber nicht nur Ihnen, sondern dem Großteil aller Investoren. Es ist allerdings hilfreich, sich dies bewusst zu machen. So können Sie Schritt-für-Schritt dazu übergehen, rationaler an die Sache heranzugehen. Studien haben nämlich gezeigt, dass rationale Überlegungen am Finanzmarkt zu mehr Erfolg führen.

Wie viel Steuer wird in Österreich auf Aktiengewinne fällig?

In Österreich zahlen Sie 27,5 % KeSt (Kapitalerstragssteuer) auf Aktiengewinne. Beachten Sie, dass der Steuersatz wirklich nur auf Gewinne anfällt. Dieser wird von Anfänger oftmals falsch berechnet. Zur Veranschaulichung eine kleine Rechnung:

Steuerberechnung – Beispiel
1 Aktie im Wert von € 100,00 gekauft
Verkauf der Aktie bei einem Kurs von € 110,00
Zu zahlende Steuer: € 2,75

Dieser Betrag wird von österreichischen Brokern automatisch an das Finanzamt abgeführt und braucht Sie in der Regel nicht weiter zu beschäftigen. Gut zu wissen: Aktiengewisse sowie Aktienverluste Innerhalb eines Kalenderjahres können in Österreich übrigens gegengerechnet werden.

Sollten Sie die KeSt. doch einmal selbst abführen müssen, machen Sie dies am besten immer zu Beginn eines neuen Jahres, spätestens aber bis Ende Mai des Folgejahres.

Welche Alternative gibt es zum Handel mit Aktien?

Alternativ zum Kaufen von Einzelaktien bieten sich ETF’s wie auch Fonds  oder Wikifolio an. Streng genommen handelt es sich hierbei ebenfalls um Aktien, allerdings gebündelt! 

Ein ETF ist ein passiv verwalteter Fonds und bildet immer einen Leitindex nach (beispielsweise den österreichischen ATX). Das Risiko ist bei einem ETF etwas geringer als bei Einzelaktien, da es hier bereits eine natürlich und große Streuung gibt und Sie nicht nur in eine einzelne Aktie investieren, sondern gleich in eine handvoll. Die jährliche, durchschnittliche Rendite eines ETF’s liegt bei etwa 5%.

Fonds sind aktiv verwaltet und konzentrieren sich meist auf bestimmte Bereiche wie zum Beispiel die Emerging Markets, den Technologie-Sektor oder auch Umwelt-Aktien.

Wikifolio ist eine relativ neue Form des Investments. Hierbei invetieren einzelne Anleger inbestimtme Aktien und halten diese Investments öffentlich und transparent. So kann jederzeit die Kursentwicklung sowie jeder einzelne Trade nachvollzogen werden. Sie können sich hier, ähnlich wie bei einem Fonds einkaufen und profitieren so an den Anlagerfolgen anderer mit. Der Vorteil hierbei ist, dass Sie sich nicht selbst damit beschäftigen müssen, welche Aktien Sie kaufen und in Ihr Depot legen. Auf der anderen Seite legt man hier seinen Erfolg in die Hände anderer. Glücklicherweise lässt sich aber anhand der vergangenen Anlageerfolge bei Wikifolio schnell aussortieren, wer Ahnung vom Investieren hat und wer weniger.

Alle angesprochen alternativen Alternativen lassen sich übrigens beim bereits weiter oben vorgestellten DADAT-Broker handeln.

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