Österreich Für Investoren & Trader in Österreich Regulierte Online Broker im Test

    Ing Diba Erfahrungen & Test

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    Letzte Aktualisierung: 2019

    Ing Diba

    Über die Ing Diba

    ING wurde bereits 1965 als Bank für Sparanlagen und Vermögensbildung durch Georg lieber gegründet. Die heutige Ausrichtung entwickelte sich allerdings erst im Laufe der Jahre, ebenso wie die Umbenennung der Bank. Viele Kunden kannten das Unternehmen unter „ING DiBa“, allerdings gab es vor wenigen Jahren die Umbenennung in „ING“. Geschuldet ist dies der angepassten Ausrichtung des Unternehmens, denn im Fokus stehen längst nicht mehr nur die klassischen Bankangebote, wie beispielsweise das Girokonto oder Sparmöglichkeiten, sondern ING stellt auch zahlreiche Optionen für den Vermögensaufbau durch Wertpapierinvestment oder andere sowie Finanzierungsmöglichkeiten zur Verfügung. Seinen Hauptsitz hat das Unternehmen in Frankfurt am Main, wenngleich es an diesem Standort keinen Kundensupport gibt. Weitere Standorte sind neben Hannover auch Nürnberg oder Berlin. Eine klassische Struktur, wie sie von anderen Banken bekannt ist, gibt es allerdings nicht. Damit sparen sich die Kunden und Investoren vor allem Gebühren, denn der komplette Handel bzw. die Kontoverwaltung werden online abgewickelt, was zu einer höheren Kosteneffizienz beiträgt.

    Einlagensicherung

    Durch die Tätigkeit in Deutschland ist das Unternehmen durch die deutsche Bankaufsicht reguliert, was eine Grundabsicherung der Einlagen mit sich bringt. Maximal sind per Gesetz 100.000 Euro pro Person/Konto abgedeckt. Zusätzlich ist ING freiwilliges Mitglied im Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e. V., wobei allerdings nicht alle Konten abgedeckt sind. Das Investment in Wertpapiere gehört beispielsweise nicht dazu. Stattdessen sind Guthaben auf dem Festgeld-, Girokonto- oder Extra-Konto abgedeckt. Gleiches gilt auch für Sparbriefe, VL-Sparen oder Zinswachstum. Da die Wertpapiere im Depot immer im Besitz der Inhaber bleiben, hat der Broker und in keinen Zugriff darauf, sodass die Wertpapiere im Insolvenzfall nicht zur ING-Vermögensmasse zählen.

    Angebot: Wertpapierhandel im Fokus

    ING ist keine klassische Bank, sondern bietet seinen Kunden auch Brokerleistungen. Dieses Angebot beschränkt sich allerdings auf den Wertpapierhandel, wofür die Trader ein Depot eröffnen müssen. Für das Investment gibt es drei verschiedene Möglichkeiten:

    • Wertpapiere selbst auswählen,
    • Online-Vermögensverwaltung durch Profis nutzen,
    • in bereits bestehende Portfolios investieren.

    Entscheiden sich die Trader dazu, ihre Wertpapiere selbst auszuwählen und das Depot selbstständig zu verwalten, haben sie jederzeit die Käufe und Verkäufe im Blick, aber auch die Verantwortung für die Erzielung der Gewinn und Umsetzung ihrer Anlagestrategien. Deutlich leichter fällt es mit der Online-Vermögensverwaltung durch die Profis von Scalable Capital. Sie sorgen dafür, dass das Depot nach den Vorgaben der Inhaber zusammengestellt wird und überwachen den Aufbau des Vermögens. Dafür werden prozentual Kosten fällig, welche sich nach dem Depotinhalt richten. Die Investoren können aber auch Fonds-Portfolios auswählen und damit auf bereits etablierte Möglichkeiten zum Vermögensaufbau setzen.

    Zahlreiche Investitionsmöglichkeiten

    Zur Auswahl stehen aber nicht nur verschiedene Investitionsmöglichkeiten, sondern auch zahlreiche Wertpapierarten: Aktien, Fonds, ETFs, Anleihen, Zertifikate und Hebelprodukte. Viele Produkte können auch als Sparpläne gehandelt werden, wie beispielsweise die Wertpapier-Sparpläne aller 30 DAX Titel und 50 beliebter Global Player. Hinzu kommen die Fonds-Sparpläne, welche es bereits ab einer Sparrate von 50 Euro gibt. Auch hier ist die Auswahl mit über 130 Angeboten enorm. Ergänzt werden diese Sparpläne auch durch die über 70 ETF-Sparpläne, mit denen die Anleger in die wichtigsten Indizes zu besonders attraktiven Konditionen investieren können. Zusätzlich stellt ING auch viele ETFs ab 0,00 Euro zur Verfügung.

    Online-Vermögensverwaltung – mit Trading-Profis zum Erfolg

    ING bietet in Kooperation mit Scalable Capital die professionelle Vermögensverwaltung für die Kunden. Dabei gibt es zwei Vertragspartner: Das Depot wird über ING geführt und das Portfolio durch Scalable Capital zusammengestellt. Das Investment erfolgt ausschließlich in kostengünstige Indexfonds, welche Global verschiedene Anlageklassen abdecken. Bereits ab einem Investitionsbetrag von 10.000 Euro können interessierte Anleger dieses Angebot nutzen und zusätzlich sogar einen Sparplan ab 50 Euro abschließen. Der Vorteil: Diese Art der Vermögensverwaltung lässt sich jederzeit kündigen und ist keine fixe Laufzeit gebunden. Die Kosten dafür variieren allerdings zu den übrigen Konditionen für den Wertpapierhandel. Die Kunden zahlen 0,75 Prozent des verwalteten Vermögens jährlich, wobei 0,33 Prozent an Scalable Capital und 0,42 Prozent an ING gehen. Da die Berechnung immer taggenau erfolgt, lässt sich die Kostenbelastung deutlich strukturierter und fairer darstellen.

    Kosten & Gebühren

    Wollen die Trader die zahlreichen Angebote der ING nutzen, müssen sie dafür zunächst ein Depot eröffnen. Hier gibt es erfahrungsgemäß immer wieder interessante Aktionen, bei denen die Investoren richtig sparen können. So gibt es beispielsweise neben der kostenlosen Depotführung auch für einen begrenzten Zeitraum eine Reduzierung der Orderkosten. Bevor die Trader ein Depot eröffnen, kann sich der Blick auf die aktuellen Aktionen lohnen, um noch mehr Sparpotenzial zu nutzen und noch mehr Kapital für den Vermögensaufbau zu haben.

    Konditionen vom Direkt-Depot

    Das Depot wird grundsätzlich kostenfrei angeboten, allerdings müssen die Trader natürlich den Wertpapierhandel mit Trading-Kosten rechnen. An allen deutschen Handelsplätzen sowie per Direkthandel ist das Investment für 4,90 Euro zzgl. 0,25 Prozent vom Kurswert möglich. Das Maximum inklusive Grundgebühr liegt bei 69,90 Euro. Hinzu kommen die Handelsplatzgebühren, wobei der Direkthandel, Euwax sowie Frankfurt Zertifikate kostenfrei sind:

    • Xetra: 1,75 Euro,
    • Frankfurt und München: 2,50 Euro,
    • Berlin, Düsseldorf, Hamburg/Hannover sowie Stuttgart: 5,00 Euro
    • ausländische Handelsplätze: 12,50 Euro

    Zusätzliche Gebühren werden ebenfalls erhoben, sind aber beim Broker transparent einsehbar, sodass die Anleger tatsächlich vorher wissen, welcher (zusätzlichen) Kostenbelastung sie rechnen müssen. Wer beispielsweise seine Orders nicht selbst online, sondern über einen Kundenbetreuer ausführen lassen möchte, zahlt dafür zusätzlich 14,90 Euro. Kostenfrei sind allerdings die Vormerkung, Änderung oder Streichung eines Limits. Muss die Umrechnung einer Fremdwährung erfolgen, so werden 0,25 Prozent auf den Devisenmittelkurs berechnet.

    Kosten bei ETFs und Wertpapier-Verwaltung

    Wer Fonds oder Fonds-Sparpläne über die Gesellschaft erwirbt, zahlt für die Käufe nur den ING-Ausgabeaufschlag, die Verkäufe sind kostenlos. Der Mindestausschüttungsbetrag für die automatische Wiederanlage von Fonds liegt allerdings bei 75 Euro. Beim Kauf von Aktien-, ETF- und Zertifikate-Sparplänen über die Börse oder den Direkthandel werden 1,75 Prozent Provision vom Kurswert berechnen.

    Zahlreiche Auszeichnungen renommierter Jurys

    ING kann nicht nur auf eine lange Unternehmenshistorie zurückblicken, sondern auch auf zahlreiche Auszeichnungen. In den letzten Jahren wurde das Unternehmen nicht nur für seine Leistungen im Bankenbereich, sondern auch als Broker ausgezeichnet. Auch bei Kundenumfragen, wie beispielsweise unlängst bei „€uro“ schneidet das Unternehmen immer wieder gut ab und gewann beispielsweise zum 13. Mal in Folge die Auszeichnung als „beliebtester Bank“.

    Kundensupport Service orientiert

    Zu den großen Stärken des Unternehmens gehört auch der Kundensupport. Er ist an sieben Tagen in der Woche für die User telefonisch erreichbar. Wer möchte, kann auch online über das Formular eine Anfrage senden und erhält dann meist innerhalb von wenigen Stunden eine Antwort (abhängig vom Anfrageaufkommen). Der Vorteil: Der Kundensupport ist deutschsprachig besetzt, sodass es (wie bei vielen ausländischen Brokern häufig der Fall) beispielsweise aufgrund von ausschließlich englischsprachigem Support nicht zu Sprachbarrieren oder Missverständnissen kommt. Als Ergänzung zum Support steht auch ein umfangreicher deutschsprachiger FAQ-Bereich zur Verfügung, in denen die User Hilfe zu sämtlichen Themen rund um das Banking-Angebot oder die Vermögensverwaltung finden.

    Zahlreiche Zusatzangebote erwarten die Kunden

    Seinen Ursprung hatte ING als Bank, sodass die Depotinhaber diese Leistungen noch heute immer nutzen können. Neben den verschiedenen Investitionsmöglichkeiten zum längerfristigen Vermögensaufbau steht auch ein attraktives Girokonto zur Verfügung. Zusätzlich gibt es verschiedene Kontomodelle, um flexibel zu sparen und beispielsweise auch den Zuschuss vom Staat beim VL-Sparen mit einer Verzinsung von 1,0 Prozent (Festzins) zu nutzen. Wer möchte, kann auch in Sparbriefe ab einer einmaligen Anlage von 2.500 Euro mit einer Laufzeit zwischen ein und fünf Jahren (frei wählbar) investieren und erhält Zinsen von bis zu 0,12 Prozent. Mit diesen zahlreichen Möglichkeiten präsentiert ING seine Kunden individuelle Anlage- Sparmöglichkeiten für jeden Geldbeutel und Anlagehorizont.

    Gebühren
    70%
    Handelsangebot
    64%
    Leistungen
    66%
    Service
    62%
    Bewertung
    3,0
    Note: Befriedigend
    Konnten Sie bereits Erfahrungen mit der Ing Diba sammeln? Wir würden uns freuen, mit Ihnen in den Kommentaren darüber zu diskutieren!

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    Sebastian Neumer
    Sebastian Neumer
    Sebastian ist einer der beiden Gründer von onlinebrokeroesterreich.com und seit Beginn im Jahr 2016 dabei. Der begeisterte Privatinvestor und Fintech-Enthusiast schreibt regelmäßig Ratgeberartikel in den Bereichen Geldanlage & Finanzen. Nach seinem Studium der Wirtschaftswissenschaften ging es für Sebastian für einige Jahre zu einem bekannten, europäischen Investmentunternehmen, bevor er sich entschieden hat, sein beruflich als auch privat erworbenes Wissen als Finanzjournalist und selbstständiger Anlageberater weiterzugeben.
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