Geld anlegen & Investieren in Österreich - Welche Geldanlage ist die rentabelste?

Bild des Autor


Letzte Aktualisierung: 2019

Wenn um das Anlegen von Geld geht, sind viele Österreicher eher vorsichtig unterwegs. Ganz oben rangiert der Bausparer, das Sparbuch oder Tagesgeldkonto. Produkte wie Aktien, Fonds und ETFs spielen eine eher untergeordnete Rolle. Um diese Situation zu ändern, haben wir den nachfolgenden Geldanlage-Guide erstellt, welcher sowohl von Einsteigern als auch Fortgeschrittenen verwendet werden kann. Denn früher oder später macht sich jeder Gedanken darum, sein Geld möglichst ertragreich anzulegen: Für die Kinder, die Pension, oder als Vorsorge für die Zukunft nach dem Studium. Wir sehen uns an, welches Investment welche Rendite im Durchschnitt einbringen kann und geben Tipps, welche Geldanlagen in Österreich Sinn machen und welche nicht.

Hinweis:
Bitte beachten Sie, dass die Einstufung der Finanzprodukte unsere persönliche Meinung ist, es keine offziellen Erhebungen gibt und keine Anlageberatung darstellt. Für eine Investmententscheidung sollte professionelle Individual-Beratung in Anspruch genommen werden.
Das Wichtigste in Kürze
  • Sein Geld NICHT anzulegen führt in jedem Fall zu einem durch die Inflation verursachten Verlust von ca. 2% jährlich
  • Das klassische Sparen (Sparbuch, Bausparen, Tagesgeld, Festgeld, ...) gilt nicht als Geldanlage, da damit kein bzw. kaum Gewinn möglich ist.
  • Das unserer Meinung nach beste Finanzprodukt mit einem guten Chancen / Risiko-Verhältnis sind ETFs gefolgt von Einzelaktien. Fonds dagegen sind überbewertet.
  • Bevor Geld anlegt wird, sollten Schulden abgebaut werden. Denn: Solange diese existieren, ist der Abbau von Schulden die effektivste Form der Geldvermehrung.
AnlageproduktRisiko
(Schätzung)
Rendite p.a. Ø
(Schätzung)
GirokontoNiedrig0%
SparbuchNiedrig0,75%
FestgeldNiedrig1%
TagesgeldNiedrig0,75%
BausparenNiedrig2%
GoldNiedrig3,5%
AnleihenNiedrig1,5%
ETFsMittel5-7%
FondsMittel3,5%
AktienMittel15%
ImmobilienMittel50%+
Robo-AdvisorMittel5%
P2P-KrediteHoch10%
TradingHoch15%+
KryptowährungenSehr hoch25%+

Bedenken Sie: Je höher das Risiko, umso höher der mögliche Ertrag. Je geringer das Risiko, umso geringer der mögliche Gewinn.

0%

Girokonto: Die Inflation frisst das Geld am Konto [Mögliche Rendite: 0% p.a.]

Das Geld einfach auf dem eigenen Girokonto liegenzulassen, fällt selbstverständlich nicht wirklich unter den Begriff „Geldanlage“. Trotzdem ist eine Erwähnung wichtig, da dies in Österreich fast jeder macht, sich jedoch nicht bewusst ist, dass das Geld auf diese Weise in jedem Fall weniger wird. „Wie das?“, werden sich nun viele fragen. Ganz einfach: Es gibt eine jährliche Inflation (Ansteigen der Geldmenge) von durchschnittlich 2 %. Das bedeutet, dass Waren und Dienstleistungen durchschnittlich Jahr für Jahr um 2 % teurer werden. Auf ihr Geld am Konto bedeutet dies: Es wird weniger wert. Kontinuierlich. Und das einzige, was Sie dagegen tun könne, ist Ihr Geld anzulegen oder anders ausgedrückt: Ihr Geld für sich arbeiten lassen.

0,75%

Sparbuch: Keine echte Geldanlage – Im Gegenteil! [Mögliche Rendite ca. 0,75% p.a.]

  • Risiko: Niedrig
  • Möglicher Ertrag: 0,75% p.a. (Durchschnitt)

Wenn Sie Geld auf dem Sparbuch anlegen, sorgen Sie dafür, dass es zwar etwas weniger schnell schrumpft als auf dem Konto, optimal ist aber etwas Anderes. Auch hier macht einem die Inflation wieder einen Strich durch die Rechnung: Wenn diese 2 % beträgt, die Sparzinsen am Sparbuch jedoch nur 0,75 % betragen, bleibt immer noch ein Verlust von 1,25 % übrig. Natürlich ändern sich Zinssätze immer wieder je nach Wirtschaftslage, trotzdem sind Sparzinsen aktuell kaum rentabel. Der Vorteil dieser Form der Geldanlage (bzw. Sparform) ist dafür, dass diese so gut wie risikofrei ist.

Vorteile
  • Weitestgehend risikofrei
Nachteile
  • Deckt in den meisten Fällen nicht mal die Inflation ab
1%

Festgeld: Überbewertet [Mögliche Rendite ca. 1% p.a.]

  • Risiko: Niedrig
  • Möglicher Ertrag: 1% p.a. (Durchschnitt)

Das Festgeld (auch „Termingeld“) bezeichnet eine Art der Geldanlage, bei der mit einer beliebigen Bank ein Vertrag über eine bestimmte Einzahlungshöhe sowie Dauer vereinbart wird. Je nach Eckdaten gibt es unterschiedliche Zinssätze, die zum Tragen kommen. Grundsätzlich ist Festgeld eine etwas flexiblere Form des Bausparens und unserer Meinung nach oft zu überbewertet.

Vorteile
  • In der Regel etwas höhere Zinsen als beim Sparbuch
Nachteile
  • Zum Sparen geeigneter als das Sparbuch, jedoch zur Anlage von Geld uninteressant
0,75%

Tagesgeld: Flexibles Sparen mit niedrigen Zinsen [Mögliche Rendite ca. 0,75% p.a.]

  • Risiko: Niedrig
  • Möglicher Ertrag: 0,75% p.a. (Durchschnitt)

Tagesgeldkonten sind mit Sparbüchern insofern verwandt, als dass man hier genauso Beträge in beliebiger Höhe ein- und auszahlen kann. Im Gegensatz zum normalen Girokonto sind allerdings keine Abbuchungen außerhalb des hinterlegten Referenzkontos möglich. In der Regel sind die Zinsen beim Tagesgeld eine Spur höher als beim Sparbuch und es ist jederzeit ohne Frist kündbar.

Vorteile
  • Eine Spur höhere Zinsen als beim Sparbuch
Nachteile
  • Zu niedrige Zinsen um den jährlichen Wertverlust des Geldes vorzubeugen
2%

Bausparen: Beliebtes Sparprodukt für lange Zeiträume [Mögliche Rendite ca. 2% p.a.]

  • Risiko: Niedrig
  • Möglicher Ertrag: 2% p.a. (Durchschnitt)

Bausparen ist im Endeffekt eine etwas bessere Form des Sparbuchs. In Gesprächen darüber, wie man sein Geld am besten anlegen sollte, fällt dieser Begriff immer relativ schnell. Doch leider passiert dies oft mehr aus Gewohnheit denn tatsächlicher Kalkulation. Beim Bausparen wird mit der Hausbank ein Vertrag mit einer Mindestlaufzeit von 6 Jahren vereinbart. Teilweise gibt es einen staatlichen Bonus mit dazu. Monatlich wird nun ein gewisser Betrag eingezahlt und verzinst. Auf die so angehäufte Summe kann nach Vertragsende zugegriffen werden. Eine vorzeitige Auflösung führt meist zu einem Nullsummenspiel. Da sowohl Zinsen als auch der Bonus nicht die größten sind, macht ein Bausparer in den meisten Fällen nur zur Erhaltung der Kaufkraft des Euro Sinn, aber nicht wirklich zum Vermögensaufbau.

Vorteile
  • Zum reinen Sparen ohne Gewinnabsicht über einen längeren Zeitraum durchaus OK
Nachteile
  • Als Geldanlage ungeeignet
  • Man darf lange Zeit nicht auf das Geld angewiesen sein
3-4%

Gold: Kaufkrafterhaltung [Mögliche Rendite ca. 3,5% p.a.]

  • Risiko: Niedrig
  • Möglicher Ertrag: 3,5% p.a. (Durchschnitt)

Sieht man sich die Wertsteigerung von Gold über die Jahre an, verläuft diese kontinuierlich nach oben, was das Edelmetall für eine Geldanlage grundsätzlich attraktiv macht. Auch hat Gold eine von Grund auf besondere Stellung in unserer Welt, wodurch es den Ruf als eine Art des „sicheren Hafens“ bekommen hat. Da sich die jährliche Rendite jedoch im sehr niedrigen einstelligen Prozentbereich bewegen, ist der Goldkauf zur Anlage von Geld zwar geeignet, große Gewinne sollten jedoch nicht erwartet werden. Der effektive Schutz vor der bereits angesprochenen Geldentwertung ist jedoch gegeben!

Vorteile
  • Das Edelmetall eignet sich hervorragend zur Diversifikation
Nachteile
  • In den letzten Jahrzenten nur sehr langsame Wertsteigerung
1,5%

Anleihen: Ein (relativ) sicheres Geschäft mit geringem Ertrag [Mögliche Rendite ca. 1,5% p.a.]

  • Risiko: Niedrig
  • Möglicher Ertrag: 1,5% p.a. (Durchschnitt)

Als Anleihen bezeichnet man Schuldverschreibungen, welche von Staaten, manchmal aber auch Unternehmen, ausgegeben werden. Oder einfacher ausgedrückt: Sie geben dem Land Österreich einen Kredit. Anleihen sind eine recht sichere Form der Geldanlage, da das Risiko, dass ein Staat komplett pleite geht und somit die Schulden nicht mehr begleichen kann, relativ gering ist. Besonders wenn es sich um (im Vergleich) reiche Länder wie Österreich handelt. Unternehmensanleihen haben ein etwas höheres Risiko, dafür aber auch meist etwas mehr Ertrag. Anleihen haben diese meist eine recht lange Laufzeit von fünf bis zehn Jahren und bringen Ihnen Zinsen zwischen 1% und 5% p.a. Wie auch andere Finanzprodukte werden Anleihen in der Regel über Online Broker bezogen.

Vorteile
  • Österreichische Staatsanleihen werden als relativ sicher angesehen
Nachteile
  • Lange Laufzeiten; eher was für langfristig orientierte Anleger
  • Die meisten Anleihen bieten nur sehr wenig Zinsen
5-7%

ETFs: Der einfache Weg in den Aktienmarkt zu investieren [Mögliche Rendite ca. 5-7% p.a.]

  • Risiko: Mittel
  • Möglicher Ertrag: 6% p.a. (Durchschnitt)

ETFs sind passiv gemanagte Fonds, welche einen bestimmten Aktienindex 1:1 nachbilden – Beispielsweise den österreichischen Leitindex ATX. Fällt aus dem Index ein Wert heraus, passiert dies auch beim ETF. Das Gleiche gilt, wenn ein neues Unternehmen in den Index rutscht. Der wohl größte Vorteil an ETFs ist, dass diese bereits von Haus aus diversifiziert sind und man sich selbst keine Gedanken um eine breit gestreute Titelauswahl im Aktiendepot machen muss.

Vorteile
  • Bei ETFs auf den ATX, DAX, S&P500 sowie andere große Indizes ist das Risiko relativ gering
  • Perfekt diversifiziert
Nachteile
  • Meist keine Rendite über den üblichen Marktschnitt von 5-7% möglich
3,5%

Fonds: Nicht das beste Anlageprodukt am Markt [Mögliche Rendite ca. 3,5% p.a.]

  • Risiko: Mittel
  • Möglicher Ertrag: 3,5% p.a. (Durchschnitt)

Aktienfonds werden, im Gegensatz zu ETFs, aktiv gemanagt. Das bedeutet, dass sich die Fond-verwaltende Person bzw. das Unternehmen dahinter Gedanken macht, aus welchen Aktientiteln sich dieser zusammenstellen soll und welche Absicherungen (Hedges) eingesetzt werden. Auch hier muss man sich selbst keine Gedanken um Diversifikation machen. Wir möchten jedoch auch ehrlich sein: Wir sind keine Fans von Investmentfonds. Es hat sich in Studien nämlich herausgestellt, dass Fonds im Gesamten schlechter abschneiden als ein vergleichbarer Index und somit schlechter als der Markt. Wohl gibt es ein paar wenige Ausnahmen, welche jedoch im Vorhinein kaum auszumachen sind. Ebenso lässt die vergangene Performance nicht unbedingt auf eine zukünftige schließen. Es spricht somit fast alles dafür, sein Geld lieber in ETFs anstatt Fonds anzulegen. Ausnahmen gibt es natürlich, wenn Sie von einem bestimmten Fond persönlich überzeugt sind oder Ihnen beispielsweise die Zusammensetzung zusagt (Beispiel: Nur ethische & nachhaltig agierende Unternehmen etc.).

Vorteile
  • Ein Profi kümmert sich um die Aktienzusammenstellung
Nachteile
  • Viele Gebühren
  • Fonds können in den allermeisten Fällen den Markt nicht schlagen und sind damit ETFs unterstellt
15%

Aktien: Mit Einzeltiteln zu höherer Rendite [ca. 15% p.a.]

  • Risiko: Mittel
  • Möglicher Ertrag: 15% p.a. (Durchschnitt)

Mit Einzelaktien begeben wir uns langsam in einen spannenderen, gleichzeitig aber auch in einen etwas riskanteren Bereich der Geldanlage vor. Wobei „riskant“ hierbei immer auch davon abhängig ist, wie das Ganze angegangen wird. Wenn Sie einzelne Aktien kaufen möchten, sollten Sie sich eingehend mit dem Unternehmen beschäftigen – Die meisten Strategien arbeiten mit einer fundamentalen Bewertung und ergänzen dies durch Kennzahlen wie beispielsweise dem KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis. Wenn Sie unseren persönlichen Tipp hören möchten: Sehen Sie sich die Levermann-Methode an. Dabei handelt es sich um eine quantitative Investmentmethode, welche auf rein rationalen Faktoren beruht und in der Vergangenheit überdurchschnittlich gute Ergebnisse erzielen konnte. Entgegen weitläufiger Meinung kann übrigens bereits mit wenig Geld und „normalen“ Gehältern in Wertpapiere investiert werden um sich so nach und nach ein eigenes Aktiendepot aufzubauen. Hierfür bietet sich neben Einzeltiteln auch Sparpläne an.

Vorteile
  • Bei ausreichender Recherche sind hohe Renditen möglich
Nachteile
  • Höherer Aufwand
50%+

Immobilien: Mögliche Option zur Altersvorsorge [Mögliche Rendite ~ 50%+]

  • Risiko: Mittel
  • Möglicher Ertrag: 50%+

Immobilien sind eine der wenigen Dinge, bei denen es sich tatsächlich lohnen kann, einen Kredit aufzunehmen. Wohnraum wird quasi immer benötigt und ist preislich über die Jahre tendenziell immer steigend. Wichtig ist allerdings, dass im Vorfeld ein Szenario gezeichnet und exakt kalkuliert wird: Kaufe ich ein Haus oder eine Wohnung zur Eigennutzung? Möchte ich es zur Privatnutzung vermieten? Sollen es Praxisräume werden? Diverse Modelle können diese Geldanlage äußerst attraktiv machen.

Vorteile
  • Wohnraum wird, vor allem in Ballungszentren, immer gefragt sein
Nachteile
  • Hohe Anfangsinvestionen, welche eventuell einen Kredit nötig machen
Ca. 5%

Robo-Advisor: Die digitalen Anlageberater [Mögliche Rendite Ca. 5% p.a.]

  • Risiko: Mittel
  • Möglicher Ertrag: 5%

Robo Advisor veranlagen das eingesetzte Kapital auf Basis der von Ihnen hinterlegten Daten wie Alter, Kapital und Risikobereitschaft. Sie können aus defensiven und offensiven Anlagestrategien wählen. Der Robo Advisor wird daraufhin versuchen, das bestmögliche für Sie herauszuholen. Aufgrund der Beschaffenheit eignet sich diese Investition jedoch nur für Anleger, die entweder Neu im Gebiet "Geldanlage" sind oder sich einfach nicht aktiv darum kümmern und diese Aufgabe auslagern möchten.

Vorteile
  • Es wird kein großes Vorwissen benötigt
Nachteile
  • Der direkte Kauf eines ETFs zahlt sich in der Regel mehr aus
10%

P2P-Kredite: Mikrokredite von Privatperson zu Privatperson [Mögliche Rendite ca. 10%]

  • Risiko: Hoch
  • Möglicher Ertrag: 10% (Durchschnitt)

Eine etwas neuere Form sein Geld anzulegen sind sogenannte P2P-Kredite (Peer-to-Peer). Dabei nehmen Sie quasi die Position einer Bank ein und leihen ihr Geld an andere. Das Risiko reicht dabei von niedrig bis hoch und ist von vielen Faktoren abhängig. Je nach Risikobewertung, welche von der jeweiligen Plattform vorgenommen wird, gibt es dabei unterschiedlich hohe Zinsen. Die typische Höhe für P2P-Kredite beträgt zwischen € 100,00 und € 20.000,00 und ist somit mit so gut wie jeder Kapitalhöhe machbar. Wir persönlich raten jedoch von einer Geldanlage in P2P-Kredite ab, zumindest mit größeren Summen, was an zwei Dingen liegt: Zum einen sind auf diesen Plattformen viele Menschen vertreten, die keinen Kredit bei einer Bank bekommen haben, was meist gute Gründe hat. Zum anderen tragen Sie das Risiko eines kompletten Zahlungsausfalls inklusive Einschaltung eines Inkassos & Eintreibung.

Vorteile
  • Relativ einfache Form der Geldanlage
Nachteile
  • Erhöhtes Risiko durch Zahlungsausfall
15%+

Trading: Reich werden durch CFDs & Forex-Handel? [Mögliche Rendite ca. 15%+ p.a.]

  • Risiko: Hoch
  • Möglicher Ertrag: 15%+

Trading fällt, wenn es nicht professionell betrieben wird, mehr in die Kategorie Spekulation denn Geldanlage. Trotzdem möchten wir der Vollständigkeit wegen darauf eingehen, da sich selbstverständlich auch damit Vermögen aufbauen lässt. Das Mittel der Wahl sind in den meisten Fällen CFD-Broker und Forex Broker, welche für den Handel diverser derivativer Finanzprodukte genutzt werden. Wie jede andere Disziplin auch, erfordert Trading jedoch einiges an Wissen, Erfahrung sowie mentaler Stärke, bevor sich langfristige Erfolg einstellen.

Vorteile
  • Durch Trading sind überdurchschnittlich hohe Renditen möglich
Nachteile
  • Nur etwas für Profis. Ungeeignet für Anfänger.
100%+

Kryptowährungen: Spekulation für Mutige [Mögliche Rendite ca. 100%+]

  • Risiko: Sehr hoch
  • Möglicher Ertrag: 100%+

Kryptowährungen zu kaufen sind wohl der kontroverseste Punkt in dieser Liste. Nicht nur, dass es sich um ein äußerst volatiles Anlageprodukt handelt, sondern auch die Tatsache, dass niemand so recht weiß, wie sich die aktuell verfügbaren Coins auf längere Sicht schlagen werden, machen Bitcoin & Co zu einer alles andere als sichereren Art sein Geld anzulegen. Jedoch kann sowohl die Upside als auch die Downside riesig sein, was den Reiz dabei ausmacht. Wir sagen daher ganz klar: Wer Potenzial in den digitalen Währungen sieht und etwas Spielgeld übrig hat, für den kann es sich sehr lohnen. Es ist aber definitiv nichts für auf Sicherheit bedachte Anleger. Wie auch immer Sie sich entscheiden, achten Sie darauf, nur bei sicheren Krypto-Börsen zu handeln.

Vorteile
  • Bei Erfolg sind mehrere hundert Prozent Rendite möglich
Nachteile
  • Die möglichen, hohen Gewinne werden nur durch das hohe Risiko möglich
FAZIT

Fazit: Was ist die beste Art, sein Geld anzulegen?

Wir haben gelernt, dass Geld auf jeden Fall an Wert verliert, wenn nichts damit getan wird und das Dinge wie das Sparbuch, Festgeld, Bausparen und Tagesgeld nicht wirklich zum Anlegen von Geld geeignet sind, sondern mehr zum Zwischenparken von Kapital. Echte Geldanlage beginnt frühestens bei Investmentprodukten wie Gold, spätestens jedoch beim Fond, ETF oder Aktienkauf.

Grundsätzlich sind wir dafür, dass das eigene Portfolio diversifiziert (Risikostreuung) gehalten wird. Trotzdem sind manche Anlageprodukte massentauglicher als andere. Die beste Geldanlage sind für uns daher Aktien sowie ETFs. Studien im Bezug auf die größten Indizes der Welt zeigen, dass wenn man bisher selbst zum allerschlechtesten Zeitpunkt eingestiegen wäre, es sich selbst dann noch gelohnt hätte. Dazu ein recht interessantes Video von Jens Rabe:

Sollten Schulden abgebaut werden, bevor Geld angelegt wird?

Man sagt: Der Abbau von Schulden ist die effektivste Form der Geldvermehrung. Seine eigenen Schulden zu tilgen sollte daher immer der allererste Schritt sein, bevor an Investitionen in Finanzprodukte gedacht wird!

Für welche Geldanlage Sie sich auch entscheiden: Wir wünschen Ihnen viel Erfolg!

Schreibe einen Kommentar

Hinweis:
Neue Kommentare erscheinen nicht sofort, sondern werden in der Regel 48 Stunden nach Einreichung freigeschalten. Wir bemühen uns, jede Frage zu beantworten.

Menü schließen

Bild des Autors

Sebastian Neumer

Sebastian ist seit Beginn im Jahr 2016 dabei. Der begeisterte Privatinvestor und Fintech-Enthusiast schreibt regelmäßig Ratgeberartikel in den Bereichen Geldanlage & Finanzen. Nach seinen Jahren im Sales-Bereich und simultanem Studium der Wirtschaftswissenschaften, entschied er sich, sein erworbenes Wissen als Finanzjournalist weiterzugeben.